Das Café International war am Montag, 26. Februar 2018 das letzte Mal geöffnet!

Aufgrund der Schliessung der Kollektivunterkunft in Aeschiried hat auch das Café International seine Tore geschlossen.

Herzlichen Dank an alle, welche sich in irgendeiner Form für dieses Projekt engagiert haben.

 

 

 

 

 

CAFE INTERNATIONAL

Jeden Montag nachmittag sind ALLE ganz herzlich ins Kirchgemeindehaus in Aeschi eingeladen - ins "CAFE INTERNATIONAL" zum Treffen von Einheimischen und Asylsuchenden!

 

Das "Café International" bietet Einheimischen und Asylsuchenden aus dem Durchgangszentrum Aeschiried jeweils wöchentlich die Gelegenheit, sich kennenzulernen; Bekanntschaften zu vertiefen; sich auszutauschen; zu plaudern; gemeinsam zu lachen; Kochrezepte auszutauschen; Ausflüge oder weitere Begegnungen zu planen usw. usw. ...

 

Wir freuen uns auf viele Gäste!

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Der Einsatzplan des Café International befindet sich im geschützten Bereich (sog. "Extranet") ==> vgl. Link

 

 

 

...aus dem Café International

Seit Anfang März ist unser Café im Kirchgemeindehaus nun jeden Montag von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Und es ist sehr international! Manchmal hat es viele Gäste aus dem Durchgangszentrum, manchmal wenige. Oft hat es Besucherinnen und Besucher aus dem Dorf, die auf einen Kaffee vorbeikommen. Es kommt zu Begegnungen, es entstehen Kontakte, welche über das Café hinausgehen. Und manchmal kommen Gäste nicht mehr, die regelmässig gekommen sind und die wir kennen- und schätzen gelernt haben:

Sie wurden einer Gemeinde zugewiesen oder ausgeschafft. In diesem Spannungsfeld bewegt sich dieses Projekt.

Wir haben festgestellt, dass das Mitmachen eine hohe Flexibilität braucht, ein Umgehen können mit unerwarteten Situationen und ein grosses Herz. Nicht immer entsprechen die Asylsuchenden unseren Erwartungen und Bildern, welche wir von Flüchtlingen haben. Das ist herausfordernd und spannend.

 

Es ist ein winziges Abbild der Zeitungsnachrichten, der kleinen beiläufigen Meldungen und auch der umfangreicheren Reportagen, welche über Flüchtlingsbewegungen in und Richtung Europa berichten.

Im Grossen können wir wenig verändern, vor Ort, in unserem Dorf können wir Menschen begegnen, ihnen zuhören und ein wenig unserer Zeit und Aufmerksamkeit mit ihnen teilen. Es entstehen Kontakte, mit kleinen Hinweisen und Hilfestellungen können wir die Menschen in dieser Übergangssituation ein wenig unterstützen.

 

Die Verantwortlichen danken all den Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihr Mittragen und ihren Einsatz!